Mangelnde Finanzbildung: Ein Standortnachteil für Deutschland
Shownotes
Die Welt der Finanzen wird komplexer: Inflation, neue Produkte, KI, Rentenreformen. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen bei Geldanlage, Altersvorsorge und Kapitalmärkten unsicher oder überfordert. Fehlende Finanzbildung ist damit längst kein individuelles Problem mehr, sondern beeinflusst, wie gut eine Volkswirtschaft investieren, innovieren und wachsen kann. Wird mangelndes Finanzwissen in Deutschland damit zu einem echten Standortnachteil? Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei DONNER & REUSCHEL, spricht darüber mit Professor Dr. Wolfgang Drobetz, Lehrstuhlinhaber für Unternehmensfinanzierung und Portfolio Management an der Universität Hamburg und Gründer des Hamburg Financial Research Center. Sie diskutieren, was Finanzbildung konkret bedeutet. Es geht um die Rolle von Elternhaus und öffentlicher Debatte sowie um Robo-Advisor und KI: Wo helfen sie wirklich, und wo stoßen sie an Grenzen? Außerdem sprechen sie darüber, wie Finanzwissen Vermögensaufbau und Altersvorsorge verändert. Und warum zu wenig Aktienkultur Wagniskapital und Innovation ausbremst und welche Rolle das neue Altersvorsorge-Depot beim Aufbau eines leistungsfähigen Pensionskapitalmarkts spielen kann. Am Ende steht die Frage, weshalb mehr Finanzbildung nicht nur individuelle Chancen verbessert, sondern auch ein Baustein für Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland ist.
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00:00:20: Herzlich willkommen, liebe Zuhörerinnen und Zuhöre zum Donnern-Räuschel-Markt-Kompakt-Podcast Nummer onehundertundachzehn.
00:00:27: Mein Name ist Carsten Wummich bin Cheffolkswort.
00:00:29: Ja heute kümmern wir uns um eine These.
00:00:32: Es geht um das Thema Finanzbildung Und die These über dich gleich sprechen möchte mit meinem Gast Heute ist.
00:00:37: mangelnde Finanzbildung in Deutschland zählt zu den Standortnachteilen Und zu dem Thema habe ich jemanden eingeladen der was zu sagen hat.
00:00:46: dazu.
00:00:46: Ich freue mich sehr Dass du dabei bist heute, Prof.
00:00:49: Dr.
00:00:49: Wolfgang Drobitz.
00:00:51: Vielen Dank für die Einladung!
00:00:52: Ganz herzlich willkommen.
00:00:54: Herr Professor Drobiz ist Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmensfinanzierung und Portfoli-Management an der Uni Hamburg.
00:01:01: Du bist gleichzeitig – und auf Lebenszeit wie ich gerade gelernt habe – Research Fellow at Cambridge Judge Business School.
00:01:08: Also in Cambridge hast promoviert in St.
00:01:11: Gallen an der uni, gearbeitet an der unibasel an der Buzzeris Law School, an der WHO, Otto Beishalben Schule.
00:01:18: Also lange akademische Laufbahn und hier heute oder seit längerem schon in Hamburg an der Uni auch.
00:01:28: Seit wann ist das mittlerweile?
00:01:29: Wir feiern im Herbst des zwanzigjährigen Jubiläums.
00:01:32: Zwanzigjähriges Jubilänum hervorragend!
00:01:34: Das zeigt mir auf wie lang ich weg bin weil wir haben uns an der uni noch kennengelernt.
00:01:37: umso besser dass wir uns heute unterhalten können.
00:01:40: und ja wir wollen über das Thema Finanzbildung sprechen.
00:01:42: zunächst einmal aber vielleicht So ein bisschen zu deinem Hintergrund.
00:01:46: Ich habe einige deiner Stationen in deiner aktuellen Tätigkeiten aufgezählt, einen Punkt habe ich noch nicht erwähnt.
00:01:51: da möchte ich jetzt im Rahmen meiner ersten Frage darauf eingehen.
00:01:54: du bist nämlich auch Initiator und Gründungsdirektor des Hamburg Financial Research Center.
00:02:02: Ich hab den Kontakt vor allen Dingen dadurch weil ihr einmal im Jahr eine sehr bemerkenswerte Konferenz durchführt eine eintägige Konferent zu Ja, verschiedenen Themen rund um das Finanzwesen und das Hamburg Finance Forum.
00:02:16: Wirklich Outstanding für Hamburg finde ich.
00:02:18: Was ist die Idee hinter dem HFRC?
00:02:22: Wir haben im Jahr hier in den letzten Jahren das Hamburg Financial Research Center gegründet – kurz HFRC.
00:02:30: Ich habe damals sehr gute Unterstützung aus der Finanzwirtschaft der Hamburger Stadt bekommen Jahre jetzt sehr gut weiterentwickelt.
00:02:40: Wir haben drei Säulen, in denen wir aktiv sind.
00:02:43: Wir betreiben natürlich finanzwirtschaftliche Forschung – wir sind an der Uni und betreiben Forschung.
00:02:48: Wir kümmern uns aber auch um Wissentransfer und um Nachwuchsförderung.
00:02:54: Im Thema Wissenstransfer machen wir einmal im Jahr eine große Tagung hier in Hamburg.
00:02:59: Das ist eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Finanzwirtschaft.
00:03:05: Grundthema ist immer Asset Management und wir laden interessante Persönlichkeiten ein, um mit uns hier in Hamburg die aktuellen Trends, Entwicklungen, Herausforderungen im institutionellen Asset-Management zu besprechen.
00:03:19: Drüber hinaus machen wir Nachwuchsförderung, haben einen Stipendiatenprogramm über die Hamburger Uni verstreut wo wir die besten Studierenden, die wir haben fördern, fachig fördern aber auch in ihrer personellen Entwicklung begleiten bisschen versuchen mit ihnen Workshops zu machen, sie zu vernetzen hier im Standort.
00:03:38: Da haben wir sehr regend Zulauf und wir fördern auch den wissenschaftlichen Nachwuchs all die Doktoranden hier im standort indem wir ihnen Forschungsaufenthalt ermöglichen Sie in unser Netzwerk sozusagen reinbringen.
00:03:49: Und wir hatten Leute die in den letzten Jahren an allen den bekannten Unis dieser Welt waren Oxford Cambridge Harvard Stanford New York University Northwestern und die machen dort ihre Forschungsprojekte sehr, sehr gut entwickelt und es in sehr schöne Forschungsarbeiten heraus entstanden.
00:04:06: Ich habe vor kurzem einen Podcast aufgenommen.
00:04:08: mit Michael Stichter ging's um das Thema gesellschaftliches Engagement mit dem Hintergrund dass wir einfach die ganzen Herausforderungen die wir haben hier in unseren Zeiten nicht der Politik allein überlassen können.
00:04:18: und ich glaube das ist das was ihr auch macht beim HVAC?
00:04:21: Genau richtig!
00:04:22: Das versuchen wir in unserem Themengebiet.
00:04:24: Wir versuchen als gemeinnütziger Verein, da sind wir diesen Forschungsinstitut finanzwirtschaftliche Themen nach vorne zurück in die Gesellschaft zurück, die Brücke zu schlagen zwischen Forschung, Politik, Wirtschaft, allgemeines Publikum und immer auch Nachwuchs zu fördern.
00:04:41: Und da glauben wir das war da wo wir stehen durchaus ein Beitrag leisten hier in der Stadt.
00:04:46: Ja und du hast es eben beschrieben?
00:04:47: Wir sprechen ja heute über Finanzbildung man kann sagen auch das macht ihr im HFRC.
00:04:51: Das ist Finanzbildung auf sehr fortgeschrittene Art und Weise um das mal so auszudrücken.
00:04:56: wenn wir Finanzbildungen etwas breiter denken wie definierst Du Finanzbildung?
00:05:02: Warum ist das Thema so wichtig aus deiner Sicht?
00:05:06: Lass mich vielleicht so starten.
00:05:07: Es gab schon vor einigen Jahren, dass es schon einige Zeit her einen Tweet einer Schülerin der seinerzeit schon viral ging und ihr lautet in etwa so... Ich bin fast achtzehn Jahre alt habe keine Ahnung von Steuern, keine Ahnung von Miete oder Versicherungen aber ich kann eine Gedicht an der Lüse schreiben und zwar in vier Sprachen.
00:05:27: Jetzt bin ich auch in unserer digitalisierten Welt ein großer Verfechter humanistischen Grundausbildung, ich finde das immer noch sehr wichtig gerade in Deutschland im Land der Denker und Dichter.
00:05:38: Ich glaube dass das eine Bildungsnurwendigkeit ist und bleibt und in der öffentlichen Debatte vielleicht ein bisschen zu kurz kommt.
00:05:44: Und dennoch ist es natürlich so, dass uns die aktuelle Geopolitik, die Geoökonomie, die Giofinanzen zum Umdenken zwingt ein bisschen.
00:05:54: All diese krisenhaften Entwicklungen steigern die Komplexität der Wirtschaft erhöhen und fördern die Relevanz von Finanzwissen und finanzieller Bildung.
00:06:05: Ganz grob gesprochen meinen wir damit, die Kompetenz und die Fähigkeiten von Menschen informationen hinsichtlich der Finanzmärkte und finanzwirtschaftlicher Themen aufzunehmen zu verarbeiten und zu fundierten Entscheidungen zu kommen.
00:06:19: Entscheidungen in Bezug auf ihre eigene Finanzplanung, ihre Vermögensplanung ihr Vermögenaufbau, Ihre Verschuldung, Ihre Altersvorsorge.
00:06:27: letztlich geht es eigentlich um Individuelles, finanzielles Wohler gehen.
00:06:32: So kann man es vielleicht am besten zusammenfassen und ich glaube das ist in unserer heutigen Zeit relevant als je zuvor.
00:06:42: Wenn ich von krisenhaften Entwicklungen gesprochen habe, vielleicht nur beispielhaft einige wenige Beispiele.
00:06:48: Wir haben eine ganz hohe wirtschaftspolitische Unsicherheit in unseren Zeiten also das was man so als economic policy uncertainty bezeichnet gerade in Deutschland ganz hoch noch viel höher als in anderen Ländern.
00:07:00: Wir haben eine steigende Komplexität von Finanzprodukten.
00:07:04: Wir sprechen von höhere Inflation, darüber haben wir vor zehn Jahren noch nicht gesprochen und vor dem Hintergrund der hohen Staatsverschuldung die wir sehen in allen westlichen Ländern wird uns das Thema wahrscheinlich noch weiter begleiten.
00:07:17: Wir sehen steigender Eigenverantwortung an der Altersvorsorge, gerade gestern ist die Rentenkommission hat ihre Ergebnisse vorgestellt oder ich weiß vielleicht was vorgestern schon.
00:07:28: Wir haben zunehmend Umstieg vom Umlageverfahren, das wir in Deutschland bisher gekannt haben auf das Kapitalkdeckungsverfahren.
00:07:34: Wir werden darüber noch, glaube ich, näher sprechen und wir haben viele neue Technologien, Stichwort Kryptowährungen.
00:07:43: Und vor diesem Hintergrund ist Finanzbildung nicht nur wichtig, glaube für die, oder für das eigene individuelle finanzielle Wohlergehen sondern es hat durchaus auch einen wichtigen Beitrag dafür wie in einer Gesellschaft das Vertrauen in ein Finanzsystem, wie es darüber bestellt ist.
00:08:03: Und aus diesem Vertrauen resultiert auch die vielleicht einen stabilisierenden Beitrag zur Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte.
00:08:13: also es hat sowohl individuelle Implikationen aber auch Implifikationen für die gesamte Volkswirtschaft.
00:08:20: über die Themen sprechen wir gleich nochmal Aber die individuellen Imflikation sind glaube ich ganz wichtig.
00:08:24: fast mal so zusammen.
00:08:26: Den Aspekt hast du erwähnt, wir müssen alle mehr in Eigenverantwortung kommen.
00:08:31: Schönes Beispiel wie du es gerade erwähnest dieser Tweet von der Schülerin.
00:08:34: Wie sieht's im Rahmen oder im Kontext seiner Studierenden aus?
00:08:37: Die sind ja jetzt schon ein paar Jahre weiter.
00:08:39: das sind Wirtschaftswissenschaftler oder angehende Wirtschaftswissenschafterinnen.
00:08:45: Wie würdest du sagen ist da so der Stand des Know House was Finanzbildung angeht und was Wirtschaft angeht Und hat sich das vielleicht verändert in den letzten Jahren?
00:08:53: also Wir wissen aus Untersuchungen dass Die soziale Prägung, sprich das Elternhaus.
00:08:59: Ganz ganz stark eine ganz entscheidende Rolle dafür ist wie das Interesse an Finanzmärkten und an finanzwirtschaftlichen Themen überhaupt welche Rolle das spielt.
00:09:12: also das Elternhause ist dafür ganz zentral.
00:09:15: insofern würde ich sagen dass unsere Studierenden die Gesamtgesellschaft widerspiegeln.
00:09:20: da gibt es einen großen Teil die meiden unsere Kurse natürlich denn Das hat doch damit zu tun, nicht vielleicht dass die Wahl für bestimmte Kurse und Schwerpunkte immer ganz informiert getroffen wird sondern da spricht sich rum das Finanzkursi vielleicht ein bisschen mathematischer sind.
00:09:36: Da vielleicht mal ein bisschen statistisch verlangt wird.
00:09:40: Und das wollen viele Leute natürlich auch bei uns an der Uni nicht belegen.
00:09:46: also deswegen würde ich nicht von einer generellen Blase sprechen denn wir haben auch einen erkecklichen Anteil und es ist ja schön an Studierenden die ganz bewusst unsere Kurse wählen.
00:09:55: Wir haben Schwerpunkt, Banken, Finanzen und Versicherungen.
00:09:59: Und das ist ein sehr aktiver Schwer Punkt.
00:10:03: also wir können uns ganz guten Zulaufs erfreuen und das wollen wir natürlich auch bedienen diese Nachfrage.
00:10:10: Das familiäre Umfeld prägt hast du gesagt es gibt ja auch andere Einflussfaktoren.
00:10:16: was mir immer besonders auffällt ist den Teilen auf.
00:10:18: wenn es öffentliche Äußerung gibt in Richtung Finanzmärkte beispielsweise dann sind die nicht unbedingt hilfreich, um das Verständnis und das Vertrauen in Finanzmärkte zu darzustellen.
00:10:29: Ich nenne mal ein Beispiel wir hatten vor einigen Jahren einen Bundeskanzler der öffentlich gesagt hat er macht seine Kapitalanlage eigentlich über das Konto in erster Linie.
00:10:38: ich habe vor kurzem den ZDF Journalisten gehört der sagt er hätte in seinem Leben mal für zweihundert Euro eine Aktie gekauft ist kurz gestiegen danach nur noch gefallen und dass es seine Erfahrung gewesen war.
00:10:47: da muss ich sagen so was hilft nicht unbedingt.
00:10:50: Wie wärtest du so was ein oder wie kann man es schaffen, auch positiver besetzt diese Themen in die Öffentlichkeit zu bringen?
00:10:58: Ja das ist schwierig.
00:10:58: Es ist ein langfristiger Prozess und das natürlich gar nicht hilfreich für all den Problemen, die wir stehen in der Altersvorsorge im Gesundheitssystem.
00:11:07: Da wären natürlich ein bisschen mehr Know-how zu Finanzthemen natürlich sehr hilfreich.
00:11:13: und gerade wenn die Eliten und die Meinungsträger mit solchen Äußerungen dann Öffentlichkeit stehen ist das natürlich alles andere als hilfreich in einem Land, indem die Aktienkultur ohnehin aus verschiedensten Gründen sehr gering ausgeprägt ist.
00:11:31: Also vielleicht kann man sagen auch den Personen fehlt es an Finanzbildung?
00:11:33: Würde ich meinen!
00:11:34: Denen hätte der eine oder andere Finanzkurs vielleicht ganz gut getragen.
00:11:37: Wahrscheinlich jetzt gibt's ja auch dann noch heute und das ist ein entscheidender Unterschied für mich im Vergleich zu dem vergangenen zehn, zwanzig Jahren.
00:11:45: Es gibt ja ganz andere Informationsquellen, auch zu allen möglichen Themen aber auch zu Finanzthemen.
00:11:51: Nehmen wir mal das Thema KI, ChatGPT beispielsweise bezogen auf die Finanzbildung oder auch allgemein.
00:11:59: wie gehen junge Menschen damit um?
00:12:02: Was sind deine Erfahrungen?
00:12:03: also ruht man sich aus und sagt ich muss eigentlich gar nichts mehr lernen die KI liefert mir alles Oder geht mein Bewusst damit um als junger Mensch und sagt, das ist ein Tool.
00:12:11: Aber ich muss selber schon noch denken und mir zum Beispiel Finanzbildungsnahauer aneignen?
00:12:17: Ja gut, dass das Thema KI natürlich ein ganz zentrales und dem entkommt man eigentlich nicht.
00:12:22: Natürlich auch in finanzwirtschaftlichen Themen.
00:12:24: Ich würde es vielleicht ein bisschen trennen oder differenzieren.
00:12:29: Im Rahmen der digitalen Vermögensverwaltung gibt's ja schon längere Zeit im Stichwort sind sie die robotweise digitale Vermögen Verwaltung.
00:12:36: Ich glaube, da ist das ganz sinnvoll.
00:12:39: Dass man KI-basierte RoboAdvisor hat die Risikoanalyse und PortfolioManagement automatisiert auf Basis moderner Kapitalmarktheorien, quantitative Verfahren einsetzt, die Kunden ein bisschen klassifiziert nach ihrer Risikoneigung, nach ihren Bedürfnissen.
00:12:59: Das macht man in der Regel für eher kleinere Depots also wo es eher auf die Kosten geguckt wird ... generiert dann automatisierte Empfehlungen und setzt diese um, automatisiert.
00:13:11: Und wenn sich die Markt-Situation verändert... ... passt es das Portfolio sogar automatisch auch an!
00:13:17: Das finde ich durchaus sinnvoll.
00:13:18: Ich glaube wir haben alle damit schon ein bisschen rumgespielt mal.
00:13:22: Beim Einsatz von ChatGPT, du hast konkret ChatGPD angesprochen,... ...und allen ähnlichen Chatbots, glaube ich ist es ein bisschen anders.
00:13:31: Das sind ja in der Regel Large Language Models, die nicht spezifisch.... auf Finanzwissen trainiert wurden.
00:13:38: Also der Chatbot kann ja auch nur wissen, auf Basis dessen generieren was man ihm irgendwie füttert und Finanzwiesen ist.
00:13:48: jetzt nicht das was man spezifisch diesen Chatbots gibt.
00:13:51: Das heißt dass können die auch nicht ganz spezifik lernen.
00:13:55: Und daher würde ich meinen, dass diese Chatbods als Sparringpartner ganz sinnvoll sind.
00:14:00: ein guter Einstieg für die private Finanzplanung.
00:14:03: Die können grundlegendes Finanzwissen vermitteln, das können die ganz gut und auch ein paar Strategien simulieren.
00:14:11: Und ich würde aber sagen dass es kein Assatz für eine professionellen Anlageberater ist.
00:14:17: Warum können wir vielleicht auch noch besprechen?
00:14:19: Aber ich komme gerade aus der Vorlesung!
00:14:21: Ich habe in einer ersten Advancement-Vorlesung gemacht.
00:14:22: Ich hab' grad von einem Papier in der Vorläsung gesprochen, dass grade in der letzten Ausgabe des renommiertesten Finance Journals ist – der Journal of Finance.
00:14:32: Da hat man GPD eingesetzt zur Aktienkursprognose.
00:14:36: Man ist gar nicht darum gegangen, die Rendite zu prognostizieren sondern man hat einfach GPD gefragt.
00:14:42: Schau mal da ist eine Nachricht ein Headline, einfach ne Überschrift wo Firmen betroffen sind.
00:14:49: was weiß ich?
00:14:50: Firma A will planten Merger und will Firma B übernehmen.
00:14:55: wie beurteilt sie das?
00:14:56: Ist das eine positive Nachricht zum übernehmenden Unternehmen, ist das eine positive Nachricht zum Zielunternehmen oder ist es eine schlechte Nachricht?
00:15:05: Und auf Basis gut schlecht mache ich dann die eine Aktie kaufig und die andere fairkaufig.
00:15:11: Und da sieht man dass die älteren Systeme also ChatGPT-Eins zwei sehr schlecht abschnitten.
00:15:20: Also da hat man ganz schlechte Anlage bevor man's erzielt.
00:15:22: Das aber je sofistizierter diese Chatboards wurden Die relativ gut abgeschnitten haben also Portfolios Die Titel gekauft haben, wo Giacipitine positive Nachricht gesehen hat und leer verkauft hat die Titel.
00:15:37: Wo Giacibitinen negative Empfehlungen gegeben hat.
00:15:40: Diese Portfolios haben sehr gut rentiert also auch im Vergleich zu ganz einfachem Benchmarks.
00:15:47: was das für die Zukunft heißt glaube ich können wir alle noch nicht abschätzen ob das bleibt diese prognose Fähigkeit oder wenn jeder das macht ob das weggeht.
00:15:56: weil das immer die Frage sind es einfach nur ineffizienzen Oder sind das Risikopremien, die da gehandelt werden?
00:16:02: Wenn es Risikoptremen sind, dann bleibt das vielleicht am Markt bestehen.
00:16:05: Wenn sie einfach nur ineffizienzend sind, geht das weg.
00:16:09: Wenn die Systeme immer mächtiger werden, wenn immer mehr Leute diesen Analysen folgen, dann werden diese potenzielle Potenziale
00:16:16: weggehen.".
00:16:17: Ja, das ist ganz spannend und das gilt ja für KI allgemein!
00:16:19: Wir wissen nicht so genau was in Anfangsstrichen der Barauskante am Ende.
00:16:24: Und mein Bild ist immer gerade an den Kapitalmärkten gibt's hier auch eine Reihe von Strukturbrüchen, Zusammenhängen die vielleicht lange gelten.
00:16:32: Die aber dann aufgrund externer Entwicklung sei es eine Corona-Pandemie oder einen Liberation Day Zölle beispielsweise um sich greifen geopolitische Entwicklungen, die einfach nicht mehr gelten.
00:16:43: und mein Blick wäre eigentlich dass das natürliche Herausforderungen sind für menschliche Analysten Aber letzten Endes ein System was ja auch nur Vergangenheitsdaten hat Genau vor ähnlichen Schwierigkeiten setzt.
00:16:55: Deswegen diskutieren wir in der Wissenschaft auch Asset Management und Finance allgemein auch wirklich ein guter Anwendungsfall für künstliche Intelligenz ist.
00:17:03: Weil wie du sagst, vielleicht wenn man das Schachspiel hernimmt... Schach ist ein wahnsinnig komplexes Spiel!
00:17:10: Und es gibt eine sehr, sehr große Anzahl möglicher Züge die aufeinander folgen können aber sie ist endlich.
00:17:17: Sie ist sehr groß, aber sie sind endlich.
00:17:21: Die KI kann viel schneller diese Information verarbeiten als unser menschliches Gehirn.
00:17:26: Aber wie du sagtest der Das kann der Algorithmus lernen.
00:17:31: All diese Möglichkeiten, die es gibt und all die Kombinationen.
00:17:35: Aber wir füttern mit historischen Finanzdaten unsere Kreialgorithmen.
00:17:41: Er kann ja nicht nur lernen was er in der Vergangenheit gesehen hat Und was damals gegolten hat auf Basis der damaligen Erwartungen der Marktheilnehmer Auf Basis des damaliger Rahmenbedingungen.
00:17:54: Die ändern sich ständig.
00:17:57: Wir wissen nicht, wie sich die Erwartungen ändern.
00:17:58: Wir können die Köpfe der Menschen nicht reinschauen.
00:18:00: Das können wir in den Datenbanken nicht ablesen und deswegen ist es wirklich fraglich ob das System wirklich in die Zukunft schauend so gute Prognosen machen kann weil eben das was in der Vergangenheit war über Strukturbrüche dann vielleicht nicht in der Form in der Zukunft gelten wird.
00:18:17: Also gerade an den Kapitalmärkten ist es nicht so einfach, wir können die Verantwortung noch nicht komplett abschieben?
00:18:21: Wir müssen ein Stück weit in der Eigenverantwortung bleiben.
00:18:24: Ja!
00:18:24: Es gibt auch noch... Das ist ein sehr, sehr fundamentaler Kritikpunkt.
00:18:27: Aber es gibt auch noch ein paar, sage ich mal ganz speziell auf Asset Management.
00:18:31: Also der Chatbot kennt ja den Menschen nicht in seinen gesamten Lebensumständen.
00:18:37: Es ist halt schon Unterschiede, ob man Beamter ist mit fixem Einkommen oder ob man Investmentbänker ist und mit sehr viel höheren Einkommen aber sehr volatil.
00:18:46: Eine personalisierte Empfehlung ist von ChatGPD und Co.
00:18:50: schwierig möglich.
00:18:51: Dazu müsste man all die Informationen liefern was... die Menschen in der Regel nicht
00:18:55: tun.
00:18:57: Ja, aufs Prompten kommt es
00:18:58: an?
00:18:58: Es kommt ganz stark auf das Prompting drauf an.
00:19:00: Also die Qualität der Antwort ist ganz stark abhängig wie ich den Chatbot frage.
00:19:06: In welcher Art ich die Frage stelle.
00:19:08: Je präziser der prompt umso mehr Informationen nicht im System gebe, umso besser ist die Antwort.
00:19:15: und zumindest zum heutigen Stand der Technik – wir stehen erst wirklich am Beginn dieser ganzen Revolution – sind diese Systeme noch nicht perfekt.
00:19:24: Gerade da, wo es um Prognosen geht, wo's um Statistiken geht, was um wissenschaftliche Auswertungen geht sind diese Systeme noch fehleranfällig.
00:19:34: Die halluzinieren häufig wie man so sagt.
00:19:37: also die geben zum Beispiel Studien an und behaupten die Studien würden die und die Datenlage zeigen wo es diese Studien gar nicht gibt.
00:19:44: Also das kommt alles vor.
00:19:45: und dann stellt sich natürlich die Frage wenn ich auf dieser Basis von vermeintlicher Wissenschaft Wurde Fohleentscheidungen für Allokationsentscheiden, wer übernimmt die Verantwortung dafür?
00:19:55: Wenn das alles nicht richtig war.
00:19:58: Auch dass es eine Halluzination wäre.
00:19:59: Wer übernibt die rechtliche Haftung dafür?
00:20:02: Das ist ein allgemein gehöltiger Aufwichtigstum.
00:20:04: wenn wir auf KI schauen und ich finde das ein schönes Beispiel, wenn's darum geht also eine individuelle Anlagestrategie zu schicken.
00:20:11: Du hast es perfekt gesagt da braucht man viel mehr Informationen, das ist ja auch der Ansatz den Wir haben in der Beratung.
00:20:15: und dann muss man sich letzten Endes auch selber überlegen ob man jetzt diesen Ich nenne es jetzt mal öffentlichen Chatboard, diese ganzen privaten Informationen zur Verfügung stellen
00:20:22: möchte.
00:20:23: Das kommt noch dazu und man muss immer bewusst sein dass wenn ich die Information liefere das natürlich auch in zukünftigen Abfragen verwertet wird.
00:20:32: Stichwort Eigenverantwortung, das haben wir schon rausgearbeitet brauchen wir viel mehr auf individueller Ebene.
00:20:36: lasst uns nochmal ein Stück weit eine Metaebene einnehmen wie eigentlich Finanzbildung auch auf Volkswirtschaften und Gesellschaften wirken kann, also diese individuelle Ebene verlassen.
00:20:48: Also da geht es darum, Kapitalanlage ein bisschen anders zu betrachten als Beteiligung am Produktivkapital einer Volkswirtschaft zum Beispiel diesmal formulieren.
00:20:57: Es gibt natürlich wenn ich besser gebildet bin in Finanzzding ein viel besseres Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge für Notwendigkeiten auch.
00:21:06: Wir warten händeringt auf Struktureformen in Deutschland, wenn ich das besser einordnen kann und erkenne warum es notwendig ist Unternehmen bessere Rahmenbedingungen zu geben dann bin ich vielleicht auch eher bereit dem zuzustimmen.
00:21:18: Das kann also Ausstrahlwirkung auf Politik haben.
00:21:21: wir sprechen ganz viel über Vermögensscheren.
00:21:23: damit hängt zusammen wie siehst du diese Aspekte?
00:21:26: Also jetzt mal weg von der individuellen Ebene auf die Übergeordnete.
00:21:30: Lass mich vielleicht noch ganz kurz auf die individuelle Ebene nochmal eingehen, weil natürlich das Ergebnis auf individuelle Ebenen genau diese Implikation hat.
00:21:40: Wir sehen im wissenschaftlichen Befund ganz klar dass Leute, die in höheres Finanzwissen haben zum Beispiel höhere Vermögenswerte erhalten und zwar auch relativ zu ihrem Einkommen.
00:21:51: also Leute die mehr verdienen haben natürlich höheres Vermögen aber sie haben auch relativ mehr Vermögungsaufbau weil sie einfach bessere Finanzentscheidungen treffen.
00:22:00: Sie haben eine höhere Zahlungsmoral, sind weniger verschuldet.
00:22:03: Betreiben wir Altersvorsorge?
00:22:05: Das ist das Thema!
00:22:07: Es gibt eine sehr schöne Studie die zeigt dass ein großer Teil der Vermögensungleichheit bei Renten eintritt und durch Finanzbildung erklärt werden kann weil die Leute in der Ansprachphase einfach bessere Entscheidungen getroffen haben.
00:22:22: Wir sehen dass sie nicht überhaupt im Kapitalmarkt tätig sind sondern sich auch in stärker risikobahfteten Anlagen betätigen.
00:22:32: Also die halten nicht einfach nur Anleihen und Sparbuch, oder Sparbuck und Anlein ist schon kompliziert die Anlei, sondern die gehen halt auch in Aktien und vielleicht die noch komplexere Produkte.
00:22:41: Das heißt sie haben ein höheres Renditepotenzial, haben besserte Diversitäteportfolie aus, holen sich auch häufig professionellere Art und hören auch da drauf und können besser mit Krisen umgehen sind also weniger vulnerabel, haben größere Resilienz So, und wenn das so ist dann hat es natürlich auch gesamtwirtschaftliche Implikationen.
00:23:04: Und die ganze Debatte ist eigentlich aufgekommen im Nachgang der globalen Finanzmarktkrise, dass der damalige Fettchef, Brian Bernanke einer der Superstars der amerikanischen Volkswirtschaftszene, hat gesagt, dass ihm diese Krise gezeigt hätte wie entscheidend Finanzkompetenz für eine gute finanzielle Entscheidungsfindung sowohl für das wirtschaftliche Wohlergehen in der Haushalte als auch die Solidität und Stabilität des Systems insgesamt ist.
00:23:32: Und er sagt weiter, ich zitiere das mal – Die Fette ist sich bewusst, dass informierte und aufgeklärte Verbraucher nicht nur bessere Ergebnisse für sich selbst erzielen sondern durch die sorgfältige Auswahl- und Nutzung von finanzprodukten dazu beitragen, die Markteffizienz und Innovation zu steigern.
00:23:49: Ich glaube da sind wir jetzt an den Punkt, den du ansprechen wolltest.
00:23:52: Wir können zum Beispiel Vermögensungleichheit Erkehren über Finanzbildung großen Teil, also nicht alles aber einen großen Teil.
00:24:00: Und Leute die besser gebildet sind in den finanzwirtschaftlichen Themen haben auch eine höhere Bereitschaft in risikobefauchtete Investments zu anzulegen und zum Beispiel ein Wagniskapital zu investieren.
00:24:14: Und darüber sollten wir sprechen weil Wagniskapitalfinanzierung ist etwas was uns gerade in Deutschland fehlt, darüber diskutieren wir.
00:24:21: Und genau dieses Wagniskapital führt durch langfristige Auswirkungen auf das Wachstum von Volkswirtschaften.
00:24:27: Das brauchen wir ganz dringend, wenn wir weiter wachstums wollen und nicht einfach so in der letzten Dekade eigentlich am Platz verharrt sind.
00:24:35: Also die letzte Dekada war eine verlorene Dekadekade im Deutschland.
00:24:39: Absolut!
00:24:40: Wir fragen uns, warum Innovation in Deutschland zwar vorhanden ist – auf Ebene Unis beispielsweise?
00:24:46: vielleicht ein, zwei Finanzierungsrunden bei Startups die es durchaus auch gibt in Deutschland funktionieren.
00:24:51: Aber wenn dann mehr Risikokapital benötigt wird, ist die Erfahrung aus den letzten Jahrzehnten dass die Unternehmen dann ins Silicon Valley gehen mussten weil das Risikopapital da ist und andere Dinge spielen auch eine Rolle, weil vielleicht auch ne Steuergesetzgebung einfacher ist, weil das Arbeitsrecht ein anderes ist, wenn ich ein Startup bin drei vier fünf Leute brauche dann brauche ich die Flexibilität, diese unter Umständenfilato wieder freisetzen zu können.
00:25:13: Also das ist eigentlich so ein Gesamtpaket?
00:25:15: Das sind Gesamtpakete.
00:25:16: Die beiden Dinge bedingen sich gegenseitig.
00:25:18: Es gibt eine Angebotsseite und eine Nachfrage-Seite.
00:25:20: Wir haben in der Wissenschaft eigentlich bisher ganz stark diese Angebotszeit in den Vordergrund gestellt.
00:25:26: Na wir haben gesagt was schafft Wachstum?
00:25:28: Und da haben wir gesagt naja wir brauchen funktionierende Institutionen.
00:25:33: Wir brauchen vormäle und informelle Regeln.
00:25:35: Ein Regelwerk dass glaubwürdig ist.
00:25:37: und das Schaftwachstum.
00:25:40: Warum schafft das Wachstum?
00:25:42: Weil der Standardargument der Volksbitte ist in Ländern, wo Eigentumsrechte garantieren.
00:25:49: Wenn ich Risiko übernehme später enteignet werde dann investieren die Akteure mehr ins Sach- und Humankapital Und dir Träge, die ich daraus generiere verbleiben bei denen dies Risiko getragen haben.
00:26:03: Dann werde ich natürlich ex ante er bereit sein wenn ich weiß dass diese Regeln eingehalten werden dass ich ex ante mehr bereit bin, Risikokapital einzusetzen und damit werden Innovationen und Wachstum angereizt und gesteigert.
00:26:20: Und dabei spielt zum Beispiel funktionierende Finanzmärkte eine wesentliche Rolle.
00:26:24: Das sind die zentralte zentrale Treiber.
00:26:27: Finanzmärke, die Risiken transformieren, die Informationsasymmetrien abbauen, die über eine Überwachungsfunktion haben und die – das hast du angesprochen der Spanisse vieler keiner Sparer zusammenführen, die so ein Pooling machen, mit einem großen Kapital sammeln stellen.
00:26:43: Das führt letztlich dazu diese Funktion des Finanzmarktes das mehr gespart wird und wenn mehr gesparrt wird auch mehr investiert.
00:26:51: Und wenn mehr investieren wird habe ich höheres Wachstum bis zum gewissen Grad!
00:26:55: Wir brauchen in Deutschland ja gerade private Investitionen.
00:26:57: Und wir brauchen
00:26:58: die private Investitions?
00:26:59: Bundeskanzler
00:26:59: Merz hat ja im Herbst mal die Grafik gezeigt, wo ganz klar gezeigt wurde Private Investition sinkt.
00:27:04: Das heißt der Kapitalstock sinkt und die Produktivitätsfähigkeit ist gar nicht mehr da.
00:27:09: Der Kapitalstok sinkt, da leben wir eigentlich auf Substanz.
00:27:14: Die einzigen Investitione ansteigen sind die staatlichen und das machen wir auf Schuldenbasis.
00:27:19: Investitionen wären noch schön, auch Konsumsteigte.
00:27:22: Ja diese ganzen Schuldenpakete Sondervermögen waren ja dazu da zu investieren.
00:27:26: aber wir haben das schon an anderer Stelle auch diskutiert.
00:27:29: die Abgrenzung zwischen Investition und Konsum ist natürlich nicht immer ganz einfach und Politiker die natürlich auch wiedergewählt werden wollen haben natürlich einen Anreiz.
00:27:39: die Konsumpfunktion ein bisschen vor der Grundstelle.
00:27:44: und vielleicht noch der Punkt Mehr Investition oder mehr Sparen führt zu mehr Investition bis zum gewissen Grad.
00:27:54: Wie sagen wir, reichen dann diesen Steady State?
00:27:57: Aber um immer weiterzuwachsen brauchen wir nicht einfach immer nur mehr Kapitalstock weil die Grenzerträge des Kapitalstokes natürlich auch abnehmen.
00:28:06: Bis zum gewisse Grad steigt das aber dann können wir aus dem Produktionskapital immer weniger Ertrag rausholen.
00:28:13: und daher was verbrauchen ist Innovation.
00:28:16: Wir brauchen technologische Neuerungen.
00:28:18: Wir brauchen Wagniskapital dazu, Venture Capital um diese Innovationen zu finanzieren.
00:28:23: und dieser technologischen Fortschritt bestimmt langfristig das Wachstum von Volkswirtschaften.
00:28:29: Dazu gab es übrigens in diesem Jahr auch den Nobelpreis.
00:28:32: Vielleicht ist das für unsere Zuhörer auch interessant?
00:28:34: Für diese Theorie des Wachsstums durch schöpferischer Zerstörung wurden Philipp Agio und Peter Howit diesen Jahr mit dem Nobelpreist für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.
00:28:46: Die Grundidee haben wir schon gesagt, sie zeigen aber in einem mathematischen Modell wie Innovation einerseits zum Marktvorteilen und Wachstum führen kann.
00:28:54: Das ist der schöpferische Element.
00:28:56: Gleichzeitig aber auch überkommene veraltete Technologien was den Markt drängt.
00:29:01: das ist das zerstörende Element sozusagen.
00:29:03: Aber aus diesem Gegenspiel Schöpfung und Zerstörung einem gesundmaßenen Wettbewerb und funktionierenden Kapitalmärkten im Hintergrund die dazu des Kapitals zur Verfügung stellen.
00:29:14: daraus entsteht Innovation und Wachstum.
00:29:18: Das war die Angebotsseite, deine Frage war was macht die Nachfrage-Seite?
00:29:22: Und ich sage beide bedingen sich gleichzeitig.
00:29:25: wir sehen das.
00:29:26: es ist tatsächlich historisch so dass diese Angebotsseiten diese Effizienz von Finanzmärkten hat einen positiven Effekt aller erster Ordnung auf wachstums von Ländern.
00:29:38: aber es setzt sich in der Literatur zunehmend die Einsicht durch dass es nicht nur die Infrastruktur der Finanzmärkte ist, sondern eben auch die Qualifikation der Nachfragersite.
00:29:51: Der Investoren, die Finanzwissen benötigen.
00:29:55: informierte Investoren treffen bessere Entscheidungen für sich selbst werden aber auch bessere Entscheidung einfordern von den Unternehmen in diese investieren und dadurch tragen sie zu einem Effizienz des Finanzsystems bei.
00:30:10: Und sie fragen gleichzeitig natürlich, und das ist wahrscheinlich der wesentliche Punkt nach risikopehafteteren Anlagen nach.
00:30:15: Die werden eher bereit sein den Wagniskapital zu investieren.
00:30:20: Einfach gesprochen informierte Marktakteure wären finanzielle Inklusion einfordern.
00:30:26: die wollen Teilhabe haben am Produktivkapital.
00:30:28: Der Volk wird schon angesprochen.
00:30:31: In diesem Sinne wenn ich Leute beteilige im Produktiv Kapital hat Finanzwissen eine komplementäre Wirkung auf die Leistungsfähigkeit, Effizienz von Kapitalmärkten.
00:30:42: Beide bedingen sich.
00:30:42: Braucht eine Angebotsseite?
00:30:45: Strukturen?
00:30:46: Regeln?
00:30:47: Braucht aber auch ne Nachfrageseite.
00:30:48: und die verstärken sich gegenseitig und das brauchen wir in Deutschland.
00:30:52: Also letzter Punkt hier.
00:30:55: Finanzmessen leistet einen zentralen Beitrag zur Innovationsfinanzierung unter denologischen Fortschritts und wird uns helfen zu wachsen.
00:31:02: Und ich glaube dass brauchen wir ganz dringend.
00:31:04: Ja, absolut.
00:31:05: Also das sehe ich genauso.
00:31:06: Vielen Dank auch für diesen emotionalen Beitrag!
00:31:08: Das hat mir dir förmlich angespürt oder also angemerkt wie wichtig dieses Thema auch für dich persönlich ist.
00:31:15: und Ich kann dazu nur noch mal verweisen auf einen Podcast den ich jetzt gerade vor kurzem geführt habe ein Gespräch dass ich geführte mit Professor Dr.
00:31:22: Henning Vöpel.
00:31:23: da ging es um Europa und die Chancen für Europa und natürlich auch die Chansen für Deutschland.
00:31:27: was wir hier brauchen Und eine Erkenntnis daraus war einen positiven Blick auf die Zukunft und Lust auf Zukunft.
00:31:36: Und das hast du eben, also wortwörtlich sozusagen rübergebracht... ...und es ist ganz wichtig wer am Kapitalmarkt agiert der hat ja auch generell einen positifen Blick auf Die Zukunft.
00:31:45: ich glaube dass wird anders kaum funktionieren.
00:31:47: Also die meisten sind halt long, also kaufen Aktien und das hängt damit ganz eng zusammen.
00:31:52: man kann diese beiden Themen verknüpfen.
00:31:53: Man kann die beiden Themen verknüpfen und vielleicht sag' ich noch mal den Statement das war im Vorgespräch mit Herrn Vöppel gesagt haben, also Papa hat gesagt die Zukunft ist offen.
00:32:05: Die Tür zur Zukunft ist offen.
00:32:07: Es kommt nur darauf an was wir daraus machen.
00:32:08: Also es gibt keine Zwangsläufigkeit der Geschichte und wir müssen positiv für die Zukunft gucken.
00:32:14: Wir können sagen gut in Deutschland liegt so vieles im Argen.
00:32:16: Es hat ohnehin keinen Sinn sich irgendwie anzustrengen um das irgendwie zu reformieren.
00:32:22: Das wird nur gehen indem wir halt jetzt einige unangenehme Dinge anpacken.
00:32:29: Und einfach eine langfristige Perspektive haben.
00:32:32: Wir können ja nicht einfach Kopf ins Sand stecken, ist da keine Wahl die wir treffen können hier in Deutschland?
00:32:38: Richtig und das haben wir rausgearbeitet, Finanzbildung hilft.
00:32:41: Genau und Finanzbildung ist einem ein kleiner Beitrag natürlich!
00:32:43: Ja wenn wir nochmal über das Thema Risiko sprechen, dass es in meinen Augen auch ganz ganz zentral zum Thema Finanzbildung, wenn man an den Kapitalmärkten agiert dann sind Rendite die Chance im positiven Sinne immer das Eine.
00:32:56: Aber es wird ganz, ganz viel natürlich über zurecht auch über Risiko gesprochen.
00:32:59: Aber Risiko wird oft falsch verstanden finde ich weil das im Allgemeinen oft eben nur als die negative Seite betrachtet wird.
00:33:08: dabei muss man aber ein gewisses Risiko eingehen um eben auch eine Chance zu haben.
00:33:12: Das ist ja eine Schwankungsbreite.
00:33:13: letzten Endes mathematisch ausgedrückt überschwitz gesagt das ganze Leben ist ein gewisses Risiko.
00:33:18: Ich glaube der herrscht ein falsches Verständnis vor gerade vielleicht auch in Deutschland.
00:33:23: Ja glaube ich auch.
00:33:24: wie du sagst Risiko Es ist ein zweiseitiges Konzept.
00:33:28: Also Risiko hat natürlich, man kann Verluste erleiden, es ist aber auch immer eine Chance.
00:33:33: Also risiko hat immer zweierlei Bedeutung.
00:33:35: Hat zwei Seiten Risiko im herkömmlichen Sinne?
00:33:39: Ich kann was verlieren, aber auch eine Chance!
00:33:40: Ich kann etwas gewinnen und wer kein Risiko bereit ist zu übernehmen, kann aber natürlich auch die entsprechend höhere Rendite nicht einfahren.
00:33:50: Das ist nun mal einer der zentralen Erkenntnisse der modernen Finanzwirtschaft dass man nur dann eine höhere Rendite erwirtschaften kann wenn ich auch bereit bin, ein entsprechend höheres Risiko zu übernehmen.
00:34:02: Wie genau dieser Zielkonflikte ist?
00:34:03: darüber, streiten sich die Akademiker?
00:34:07: Aber es ist klar.
00:34:08: also ich brauche... Ich muss bereit sein, Risiko zur Übernehmen.
00:34:13: Wenn man in die Historie schaut dann zeigen eigentlich alle empirischen Befunde dass diese Übernahme des Risikos auch tatsächlich entschädigt wird.
00:34:23: Also ich habe mir ein paar Zahlen nochmal rausgesucht.
00:34:27: In den USA, über den riesig langen Zeitraum von nineteenhundert bis zweitausend vierundzwanziger, also hundert und zwanzig Jahre haben Aktien die amerikanischen Staatsanleihen, die kurzfristigen Treasury Bills um sechs Komma ein Prozent übertroffen.
00:34:47: Also die sogenannte Aktienmarktrisikoprämie über die risikolose Verzinsung ganz platt gesprochen.
00:34:52: Die Sparbuch Zinsen an sechs Kommas ein Prozent pro Jahr im Durchschnitt In Deutschland die Zahl ähnlich.
00:35:00: Lustigerweise auch, dass es bei einer Volatilität in den USA von zwanzig Prozent und in Deutschland war sie höher als die USA.
00:35:12: Das heißt man wird natürlich nicht in jedem Jahr dafür entschieden.
00:35:16: Es gibt doch mal Jahre wo diese Risikoprämie negativ war, die realisierte Risikorpräme aber langfristig sechs Prozent über hundertzwanzig Jahre.
00:35:25: dieser Zinseszinseffekt ist unschlagbar.
00:35:28: Vielleicht noch ein Thema, warum in Deutschland dieses Risikotema im Zusammenhang mit Aktieninvestments so bedeutsam ist das Thema Inflation?
00:35:39: Vielleicht haben die Leute immer noch diese Hyperinflationszeiten im Hinterkopf aus Erzählungen ihrer Großeltern oder Großgroßeltern auch real.
00:35:47: also wenn man die Rendite real misst in den USA die reale Aktienmarktrendite pro Jahr sechs Prozent also auch wenn man den Kaufkraftverlust von durch Inflation rausrechnet, sechs Prozent.
00:36:00: Und Leute die nur Sparbuch gehalten haben und Anleihen eingehalten haben, das waren die, die durch Ininflation alles im schlimmsten Fall verloren haben?
00:36:08: Das ist ja der entscheidende Punkt.
00:36:10: Sicherheit, vermeintliche Sicherheit kann eben auch nicht wirkliche Sicherheit sein.
00:36:14: Wenn ich einen niedrigen Zins bekomme in einem Umfeld wo wir höher inflationär unterwegs sind, das ist vielleicht auch die Perspektive der nächsten Jahre und ich schaffe den real Kapital erhalten noch nicht mal mehr würde ich sagen diese sichere Kapitalerlage ist ein Risiko.
00:36:26: So ist es, so ist es.
00:36:27: Und gerade wenn wir auch über Inflation sprechen, haben wir ein bisschen eingestiegen mit der These das Inflations- und Zweiter begleiten wird.
00:36:34: Und vielleicht doch der Punkt noch – Es ist gar nicht so schwierig an einigermaßen durchschnittliche Anleger zu sein.
00:36:40: Häufig hört man ja auch das Argument die großen, die kann man eh nicht schlagen.
00:36:44: und wenn ich am Aktienmarkt investiere, ist das nur Zockerei?
00:36:47: Nein!
00:36:49: Diesem Argument sollte man aus einer wissenschaftlichen Sicht gar keine Bedeutung beimessen.
00:36:53: natürlich gibt es besser informierte Magdeiläme und schlechte Informierte.
00:36:57: Und das ist nicht davon auszugehen, dass ich als privater Anleger immer besser bin als die ganz großen Akteure an der Wall Street.
00:37:04: aber es gibt eine ganz einfache Methode zumindest ein durchschnittlicher Anlegarter zu sein nämlich einen breit diviziertes Portfolio zu halten wirklich breit international.
00:37:14: dazu gibt sie auch heutzutage ganz einfach Produkte und da bin ich immer.
00:37:20: Davon kann mich darauf verlassen, bin ich im Durchschnitt Weil ich halte den Markt.
00:37:25: Und es wird nie auf Null gehen, auch das kann man garantieren.
00:37:27: Da gibt's ein paar, die sind besser aber da gibt's auch sehr viele sind schlechter und dieses Risiko dass sich übernehmen wird entschädigt.
00:37:33: also ich glaube wenn wir diesen Glauben nicht haben, dass die Unternehmen diese Kapitalien auch ordentlich produktiv einsetzen Nicht eine Rendite über die Sparbuchverzehensung investieren.
00:37:45: Ja, gut, dann brauchen wir über Finanzmärkte gar nicht mehr zu sprechen?
00:37:47: Ja absolut
00:37:48: und das sind Basics-Cost Average Effekt eben breit gestreut zu investieren, Basics der Kapitalanlage tatsächlich in die Schule schon spätestens im Studium gehören.
00:37:57: da sind wir beim Thema Finanzbildung.
00:37:59: Ich möchte am Ende einen Aspekt noch mit dir ansprechen ein Positiven Hoffnungsschimmer oder zwei.
00:38:05: Der erste ist dass deutsche Aktieninstitut ermittelt einmal im Jahr die Anzahl der Aktionären und Aktionäre in Deutschland.
00:38:12: Die ist schon ausgerechnet im Corona-Jahr, also als die Märkte gefallen sind nach oben geschnellt auf rund zwölf Millionen.
00:38:18: Das finde ich deswegen bemerkenswert weil in der Historie oftmals die Menschen an den Aktienmarkt gekommen sind wenn die Aktienmärkte auf Höchstständen stehen.
00:38:24: Stichwort Internet Bubble End in der neunziger Jahre.
00:38:27: Ich weiß nicht warum vielleicht weil Zeit da war.
00:38:30: wie auch immer im Corona Jahr sind viele neue Aktionäre und Aktioniere dazu gekommen.
00:38:34: heute oder letztes Jahr viel mehr.
00:38:36: im Jahr ist diese Zahlen nochmal gestiegen auf über vierzehn Millionen, also die Tendenz geht in die richtige Richtung.
00:38:44: Aktuell ein ganz großes Thema ist ihre Rentenkommission und ein ganz wichtiger Aspekt, maßgeblicher Aspekt im Sinne der Altersvorsorge ist das Alters-Vorsorge-Depot.
00:38:52: Wie ist dein Blick darauf?
00:38:53: Eine gute Idee, die einen Unterschied machen kann in den nächsten Jahren und Jahrzehnten.
00:38:58: Also das sehe ich auf jeden Fall positiv.
00:39:00: Man kann natürlich über die Details dieser Regelungen trefflich streiten aber Es ist erstens mal erfreulich, dass es, wie du gesagt hast, endlich wieder einmal einen gesellschaftlichen Rückenwind für die Anlage vor dem Aktien gibt.
00:39:14: Also die Vierzehn Komma Ein Millionen ist erfreilich aber das ist mit ... Einen achtzig Millionen Deutsche immer noch mehr werden.
00:39:21: Das gibt's noch Potenzial nach oben, ne?
00:39:23: Aber... Die Richtung stimmt!
00:39:25: Das ist sicherlich gut.
00:39:27: und dann gibts ja zwei verschiedene Dinge, die jetzt den politischen Berlin diskutiert werden einmal oder Beschlossen, wer worden sind zum Teil schon.
00:39:35: Es ist einmal das Altersvorsorge-Depot.
00:39:37: Das ist die private Rentenvorsorge auf privater Ebene, also steuerlich begünstigt wenn man so will, nach dem Nachfolgerprodukt von der Rista-Rente.
00:39:47: und das andere, die Rentenkommission, die sich vorgestern geäußert hat, ist ja dass man auch in den gesetzlichen Renten kapitalgedeckten Teilen einführt, kapitalgeteckte Elemente.
00:39:59: was macht man?
00:40:00: Also vielleicht altes Vorsorgedepot kurz dass die wesentliche Änderung zur Resterrente ist, das man nicht mehr ausschließlich Garantieprodukte anbieten muss.
00:40:11: Weil was mache ich wenn ich sage?
00:40:12: Ich muss dem Anleger garantieren, dass er sein Geld zurückkriegt.
00:40:16: Gut, ich habe jeden Anreiz einfach ganz risikoabend zu investieren und damit ist die Rendite auch gering.
00:40:21: Und damit...
00:40:21: Jede Garantik kostet Geld!
00:40:22: Ist doch der Akzeptanz dieser Produkte natürlich nicht da.
00:40:25: Jetzt kann man auf oder ist es auch erlaubt und steuerlich begünstigt im eben risikoreichere Anlageformen Aktien einzusteigen.
00:40:33: so Und mit all diesen Dingen in der gesetzlichen Rente, in der privaten Rentenvorsorge.
00:40:41: Der Einbau von kapitalgedeckten Elementen führt genau dazu was wir anfangs besprochen haben dass wir in Deutschland einen leistungsfähigen Pensionskapitalmarkt schaffen.
00:40:51: Wir haben endlich und das dauert natürlich das aufzubauen große kapitalsame Stellen die diversifizierte Portfolios halten den sehr langfristige Ausrichtung haben damit diese Risiken auch nehmen können, um Wagniskapital zu finanzieren.
00:41:09: Die werden natürlich nicht alles in diesen Titel stecken und breit strauern aber die haben den langen Zeithorizont und sind in der Lage – wir haben also diese Risikofähigkeit wenn man das so ausdrücken möchte – diese Risken zu tragen.
00:41:22: Und damit schaffen wir mit diesen politischen Projekten jetzt sicherlich das Wachstum Mittel bis langfristig unterstützen.
00:41:32: Das will ich sehr positiv sehen, man kann wie gesagt über die Details streiten und die Debatte darüber hatte schon begonnen aber im Grundsatz ist das ein absolut richtiger Schritt den wir hätten schon vor zwanzig dreißig Jahren machen sollen.
00:41:45: dann wären uns viele Probleme die wir jetzt haben erspart geblieben.
00:41:49: Absolut nachvollziehbar!
00:41:51: Lieber Wolfgang ganz herzlichen Dank dass war wirklich richtig Spaß gemacht waren.
00:41:56: profunder Tiefgang zu dem ganzen großen Thema Finanzbildung hat mich sehr gefreut, dass du da warst.
00:42:02: Vielleicht gern auf ein Update in einiger Zeit.
00:42:04: Da gibt es nur noch einige Entwicklungen die wir hoffentlich noch kommen.
00:42:07: Vielen Dank Karsten!
00:42:08: Sehr gerne komm ich wieder.
00:42:09: Danke schön.
00:42:11: Ja liebe Zuhörer und Zuhöhrer und mir bleibt noch einen Fazit zu ziehen und ich glaube wir können sagen Finanzbildung ist extrem wichtig spielt eine ganz große Rolle natürlich individuell für das Für die Altersvorsorge eines jeden, aber letzten Endes auch für das Funktionieren von Volkswirtschaften.
00:42:27: Für ein besseres Verständnis in Gesellschaften und damit bleibt es ein ganz, ganz wichtiges Kernthema.
00:42:33: Ich freue mich wenn Sie beim nächsten Podcast wieder einschalten und wünsche Ihnen bis dahin alles Gute, Ihr Carsten Mund.
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