Verwahrstelle als zukunftsfähiges Kerngeschäft: Haben Mittelstandsbanken die besseren Karten?

Shownotes

Was genau macht eine Verwahrstelle und warum ist dieses oft übersehene Kerngeschäft so wichtig für Fondsanbieter und Anleger? In einem von Regulierung und Konsolidierung geprägten Markt ziehen sich immer mehr Institute zurück, während globale Großtanker weiter wachsen. Gleichzeitig positioniert sich ein traditionsreiches Privatbankhaus wie DONNER & REUSCHEL bewusst in der Nische: als Partner für unabhängige Vermögensverwalter, Fondsboutiquen und spezialisierte Asset Manager, von klassischen Wertpapier-Publikumsfonds über Immobilien, Infrastruktur und Private Equity bis hin zu Krypto, Mikrofinanz und ETFs. Wie lassen sich persönliche Erreichbarkeit, „Concierge“-Betreuung und ein Handel von 8 bis 22 Uhr mit den Anforderungen an Skalierbarkeit, Effizienz und zunehmenden KI-Einsatz im Verwahrstellengeschäft verbinden? Und warum kann gerade ein mittelständischer Anbieter als „Speedboat“ Vorteile gegenüber den großen Marktakteuren haben? Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei DONNER & REUSCHEL, spricht mit Gunnar Rieke, Head of Financial Assets, darüber, weshalb das Verwahrstellengeschäft ein zukunftsfähiges Standbein bleibt, wenn man kundennah agiert, neue Trends aufgreift und technologische Entwicklungen klug nutzt.

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00:00:06:

00:00:25: Einen schönen guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhöre.

00:00:28: Ich begrüße Sie ganz herzlich zur Folge einhundertundzwölf unseres Markt-Kompakt-Podcasts von Donner & Reuschel.

00:00:35: Mein Name ist Carsten Mumm ich bin Cheffolkswirt beim Bankhaus Donner&Reuschel Und wir kümmern uns heute um eines der beiden Kerngeschäftsfelder der Bank also unserer Bank von Donna&Reuchel.

00:00:46: Das eigene Kerngeschaftsfeld das kennen viele von Ihnen das ist das Private Banking Also die Beratung vermögen der Privatkunden und auch institutioneller Anleger Und unser zweites kein Geschäftsfeld.

00:00:57: Das ist das sogenannte Thema Verwarstelle oder das Verwarstellengeschäft.

00:01:01: und dazu möchte ich die folgende These besprechen, oder über die folgende These sprechen, die lautet verwarstlle Ist ein zukunftsfähiges Geschäfts-Feld nicht nur für die ganz großen Anbieter sondern auch für einen traditionsreiches Privatbankhaus wie es eben Donaun Räuschel ist.

00:01:19: Über dieses Thema möchte ich sprechen mit meinem Kollegen Gunnarike Leiter Financial Assets und Asset Servicing bei uns in der Bank.

00:01:30: Gunnar, ich freue mich sehr dass du da bist.

00:01:32: Ja Karsten vielen Dank für die ette Begrüßung!

00:01:37: Ja sehr gern.

00:01:37: dann lassen wir es gleich starten.

00:01:39: Verwarstellengeschäft, Asset servicing das ist nichts was allgegenwärtig glaube ich allen ein bekanntes Thema ist.

00:01:46: darum müssen wir da gleich noch so ein bisschen tiefer reingehen auch und lassen uns von dir erklären was wir machen in diesem Kontext.

00:01:53: Ich möchte aber mal starten mit dir persönlich Gunnar.

00:01:55: Wir kennen uns ja auch schon ganz, ganz lange.

00:01:57: du bist seit nineteenhundertneunzig in der Bank ich seit zwei tausendunddrei und als wir uns kennengelernt haben da warst Du bei uns im Deviesenhandel.

00:02:07: Wie ist dein Weg in der bankenbranche oder in die banken branche gewesen bis dahin?

00:02:12: Was hast Du vor Donald Reuschel gemacht?

00:02:14: Das war eigentlich eher ein Zufall, dass ich in der Bankenbranche gelandet bin.

00:02:21: Ich wollte eigentlich nach dem Abitur BBL in Köln studieren und mein Abiturszeugnis war nicht ganz so gut, dass sich im Kölnerg gleich das Studium beginnen konnte.

00:02:31: Und da hatte ich mir dann eben überlegt, was ich tun kann um die erforderlichen Wartesemester zusammen zu bekommen.

00:02:37: Da ich in der elften Klasse mal ein Schülerpaktikum bei der Sparkaser Hannover gemacht habe und das gar nicht so schlecht fand, hatte ich mich halt eben überlegt dass vielleicht etwas Bodenständiges eine Ausbildung zum Sparkassenkaufmann das Richtige sein könnte.

00:02:51: Ich hatte mich dann halt eben bei der Kreis Sparkasser Hannover beworben.

00:02:54: Das hat halt eben auch geklappt!

00:02:56: So hab' ich dann halt eine Bankausbildung begonnen immer mit dem Ziel, dass ich halt danach dann direkt BWL studieren gehe.

00:03:04: Während meiner Ausbildung fand ich das ganze Thema Banking auch gar nicht so richtig prickelnd.

00:03:09: Am Schluss meiner Ausbindung bin ich aber im Auslandsgeschäft gewesen und im Auslandesgeschäft war der Wiesenhandel angesiedelt Und das Thema, das fand ich hochspannend.

00:03:19: Sich mit Kapitalmärkten auseinanderzusetzen Handelsgeschäfte eben abzuschließen Abzuwickeln Mit Kunden zu sprechen sich über den Markt auszutauschen Das hat mich irgendwie gepackt und wie es der Zufall so wollte wurde dort in die Wiesenhandel halt eben auch ein neuer Juniorhändler gesucht und da hatte Ich mir halt eben gesagt wenn das funktioniert dass ich nach der Ausbildung dort anfangen kann Dann bleibe ich halt eben dabei und so ist es dann eben auch gekommen.

00:03:44: Dann habe ich eben noch einige Zeit dort bei der Kaspar-Kasar-Anofa-Handel gearbeitet und bin dann aber in dem Jahr neunundneunzig zur Konrad-Tinich-Donnerbank gewechselt.

00:03:53: Habe dort halt auch zunächst die Wiesenhandel gemacht, habe dann aber im Laufe der Jahre dann halt auch andere Tätigkeiten ausgeübt zum Beispiel das Thema Geldhandel.

00:04:03: Ich habe mal eine Zeit dank unserem Chef-Tragerer halt assistiert Und vor gut fünfzehn Jahren kam es ja zu Fusionen der Konrad Tinich Donnerbank dem Bankkostner Nordröschel München.

00:04:16: Da wurde das Organi Gramm ja dann nochmal so ein bisschen neu aufgestellt und da gab es dann eben auch neue Opportunitäten und Chancen, und in dem Zusammenhang in der Konstellation bin ich dann halt eben Leiter des Renten-und-Divisennanals geworden was mir viel Spaß gemacht hat und eine große Freude eben war.

00:04:34: Allerdings hat sich das Geschäft über die Jahre auch stark verändert, als ich angefangen habe bei Donald Räuschle kann ich mich auch noch gut dran erinnern.

00:04:39: ja da gab es dann halt eben noch Broker Leitungen, die wir hatten über die wir Geschäfte abgeschlossen haben.

00:04:45: Ich hab' mich ganz viel übers Telefon ausgetauscht.

00:04:47: Über Reuters Dealing wurden Geschäften abgeschlossen.

00:04:50: Das war eine hoch spannende Zeit, das Ganze hat sich aber natürlich aufgrund der Regulatorik immer mehr verlagert dass halt eben die Anfragen über Plattformen sind wohl letztendlich mehrere Adressen angefragt werden, dann halt eben der beste Quote den Hit bekommt und das Geschäft bekommt.

00:05:07: Und das Geschäft ist ihm auch unpersönlicher geworden.

00:05:10: Da ich gerne Kontakt zu Menschen habe, hab' ich mich halt eben umgeschaut was es vielleicht sonst noch geben könnte.

00:05:15: und da auch zu dem Zeitpunkt Bei uns in der Bank zum paar Umstrukturierungen stattgefunden haben, gab es eben die Chance, dass ich in das Essetshousing wechsle und dort halt eben die Abteilung Financial Assets übernehme.

00:05:28: Und das Ganze mache ich seit dem Jahr zwei Tausend Achtzehn mit viel Freude!

00:05:33: Okay, also vielen Dank für die Darstellung deines Wegs.

00:05:37: Wozu du jetzt nicht mehr gekommen bist ist zum BWL-Studium richtig?

00:05:40: Ja das ist ganz es ist nicht ganz richtig.

00:05:42: ich habe natürlich nicht hauptberuflich sozusagen studiert aber neben beruflich Ich hab schon an der Frankfurt School of Finance und Management diverse Berufsbegleitende Studiengänge absolviert den Bankfachwirt, Bankbetriebswirt.

00:05:57: Den diplomierten Bankbetriebwirt und dann habe ich halt auch noch einen Executive MBA oben draufgesetzt so dass sich das ganze Berufsbegleiten gemacht haben.

00:06:06: Das Studentenleben kam ein bisschen weniger zugute.

00:06:10: Ich musste nebenbei

00:06:11: arbeiten.".

00:06:12: Und die Banklehre war eine gute Grundlage?

00:06:14: Wie erwartet es?

00:06:14: Auf jeden Fall!

00:06:16: Die Motivation zur Banklehret kann nicht schaden.

00:06:18: in Anführungsstrichen.

00:06:19: Das kann eine gute Super, vielen Dank.

00:06:23: Dann lass uns in das fachliche Thema einsteigen und erkläre uns bitte mal Gunnar was macht ihr heute?

00:06:29: Was machst du heute mit deinem Team und was bedeutet das Thema Verwarstelle?

00:06:35: Ja also vielleicht kann ich ja grundsätzlich erstmal so ein bisschen erzählen was wir bei uns im asset servicing für Kundengruppen im Fokus haben.

00:06:43: zum einen sind wir letztendlich Dienstleistungspartner.

00:06:51: Unabhängige Vermögensarbeiter haben ja Endkunden für die sie eine Depotbank brauchen, die Konten und Depots führt.

00:06:56: Und das machen wir halt eben.

00:06:59: Wir erbringen auch für die unabhängigen Vermögenarbeiter Brokerage Dienstleistungen.

00:07:04: Das ist das eine, was wir im asset-servicing machen und das zweite vom Volumen her deutlich größere Thema ist eben das Thema Verwarstelle.

00:07:13: Da ist es bei mir in der Abteilung so dass wir eben das Gesicht zum Markt sind dort halt eben Ansprechpartner sind für die Asset Manager, für die Frontinitiatoren, für den Financial Consultants aber natürlich auch für unsere Condense auf der Seite der KVG.

00:07:30: Letztendlich machen wir die Kundenbetreuung das Thema der Neukundnakrise.

00:07:34: Eine ganz wichtige Aufgabe der Verbarstelle ist natürlich auch der Maschinenraum.

00:07:40: Das ist eine weitere Abteilung, die KRGW-Verbarsteller Financial Assets, die es bei uns in der Bank gibt und diese sind letztendlich die Mitarbeiter, die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben einer Verbarsteller füllen.

00:07:55: Die kann man grundsätzlich eigentlich in drei verschiedene zentrale Aufgaben unterteilen.

00:08:01: Das ist zum einen natürlich die Verwahrung der Vermögensgegenstände, das sind dann halt eben Wertpapiere, Liquidität oder auch andere Assets eines Fonds, die von uns überwacht werden und verwahrt werden.

00:08:14: Ganz wichtig ist natürlich auch die Kontrollfunktion Das magische Dreieck, das Investment-Dreieck auf der Seite der Investmentfonds.

00:08:26: Das ist halt aus der Kapitalverwaltungsgesellschaft, aus dem Assetmanager Schrickstrich Fonditiator und der Verwachsstelle besteht.

00:08:34: Und unsere Aufgabe als Verwachsstelle ist eben die Überwachung der Kapitalferweidungsgesellschaft oder auch kurz KVG, die hat eben letztendlich den Fund administriert.

00:08:45: Hier haben wir verschiedene Aufgaben, die wir wahrnehmen.

00:08:48: Zum Beispiel überprüfen wir ob die Anteilspreise von der KVG korrekt berechnet werden, ob Anlagegrenzen eingehalten werden, die die Fonds haben.

00:08:57: und letztendlich als dritte große Aufgabe von einer Verwarstelle ist es eben noch wichtig dass wir die Zahlungsströme überwachen.

00:09:06: hier kontrollieren die Cashloß der Fonds.

00:09:09: Wir stellen sicher, dass die Gelder korrekt auf den Formkonten eingehen und eben halt auch so verwendet werden wie sie es sollen.

00:09:16: Im Großen und Ganzen kann man jetzt sagen das die Verwarstelle ein ganz wichtiger Schutzmechanismus für Anleger auch ist.

00:09:23: Okay also ich sage immer um das einfach zu erklären im Grunde genommen geht's darum.

00:09:28: Das können sich Privatkunden vielleicht so vorstellen?

00:09:29: Die haben ja auch einen Depot bei der Bank.

00:09:32: Ein Fond ist eine juristische Hülle, die von dem Asset Manager gemanaged wird beispielsweise, die KVG stellt diese Hülle und diese juristische Person braucht auch ein Depot, aber es ist viel mehr wie du eben dargestellt hast.

00:09:44: Weil das ganz viele regulatorische Anforderungen aus sind die wieder ein

00:09:48: absolut korrekt Ja okay

00:09:50: Und ich habe das eben schon mal skizziert Das Thema Verwaschung ist eines von zwei Kerngeschäftsfeldern der Bank.

00:09:56: Das heißt wir setzen zukünftig natürlich auch darauf insbesondere hier zu wachsen.

00:10:01: Kannst du ganz kurz noch mal darstellen, und wir sind ja auch gewachsen in den letzten Jahren schon.

00:10:05: Teilweise auch indem wir Geschäfte übernommen haben von anderen Häusern wie unser Wachstum sich das Geschäft entwickelt hat in den vergangenen Jahren?

00:10:14: Und was eigentlich die Zielsetzung ist für die nächsten Jahre?

00:10:17: Ja also grundsätzlich befinden wir uns im Verwarsch der Geschäften in einem sich konsolidierenden Markt.

00:10:24: Wenn man sich die BVI Verwarstellungsstatistik der letzten Jahre anschaut, so kann man halt eigentlich feststellen dass sich in den letzten Jahren das immer ein bis zwei Verwarstellen das Geschäft eingestellt haben.

00:10:34: Und grundsätzlich kann man eben auch feststellen, dass eine Konsolidierung auf die ganz großen Adressen wie zum Beispiel eine State Street stattfindet.

00:10:42: Wir als Ronald Reuschel fühlen uns aber in unserer Nische sehr wohl und auch gut aufgestellt und konnten auch in den vergangenen Jahren Opportunitäten nutzen, wie zum Beispiel die Übernahme des Vermögensverweiter-Offices von Wehrenberg im Jahr zwanzig oder auch ganz aktuell die Übername des liquiden Verwarstellengeschäftes der Warburg Bank.

00:11:05: Aktuell um vielleicht mal so ein bisschen auf das Thema der Zahlen zu kommen, verwahren wir Mandate in einem Gesamtvolumen von thirty vier Milliarden Euro ungefähr wovon ca.

00:11:18: knapp twenty-fünf Milliarden auf die Financial Assets entfallen und gute neun Milliarden Euro auf die Real Assets.

00:11:27: Wir sind also nicht nur Verwahrstelle für Financial Asset, sondern eben auch für Real Asses für Sachwerte Also Immobilien

00:11:34: beispielsweise.

00:11:36: Ganz genau, Immobilie, Infrastruktur, Private Equity, solche Themen die eben illiquide sind und nicht an der Börse gehandelt werden, keine Webpapier-Kennnummer haben – das sind da so die Themen, die gespielt werden.

00:11:51: Bei den Financial Assets, ich hatte es ja vorhin erzählt, dass wir uns in der Nische befinden.

00:11:56: Da stehen für uns die oft in WebpAPI Publikums im Fokus.

00:12:02: Da rangieren wir aktuell auf Platz sechs von Zweiundzwanzig Verwahrstellen, der BVI-Verwarstellensstatistik.

00:12:09: Fühlen uns damit auch grundsätzlich ganz gut aufgestellt.

00:12:14: gefragt, ob es irgendwie in Richtung Wachstum halt irgendwo noch was gibt.

00:12:18: Ich kann mir das schon gut vorstellen dass wir da eben auch perspektivisch einen Rang weiter nach oben klettern können auf den fünften Platz wo Weimarheit aber auch sagen muss dass das letztendlich gar nicht so entscheidend ist.

00:12:29: wichtig ist natürlich für uns dass wir für unsere Formpartner ein Job machen ja dass wir diese halt eben nach vorne bringen dass die zufrieden mit uns sind.

00:12:39: und wenn das halt eben der Fall ist dann wachsen auch wir sind halt eben alle glücklich.

00:12:45: Vielleicht noch mal zu erzählen, auf eine Wehrpapier Publikumsfonds die Nische in der wir halt eben unterwegs sind wer sind da?

00:12:53: hat eben unsere Kerngruppen das?

00:12:56: Wir sind ja eine mittelständische Bank und wir sehen uns alt auch als Verwarstelle für den Mittelstand.

00:13:03: und letztendlich haben wir kleine und mitteländische Asset Matcher im Fokus nicht die ganz großen Adressen.

00:13:11: Die werden auch als Formbutiken bezeichnet.

00:13:14: Und hier können wir, glaube ich halt wirklich einen Mehrwert liefern und eben halt auch die Kunden dann nach vorne

00:13:21: bringen.".

00:13:23: Also das ist vielleicht auch so eins unserer Kern-Unterscheidungsmerkmale?

00:13:27: Klar du hast gesagt, die Großen Sammeln natürlich oder spielen in dieser Konsolidierungsphase, die du beschrieben hast eine ganz wichtige Rolle und werden immer größer.

00:13:36: Nutzen vor allen Dingen Skaleneffekte kann ich mir vorstellen.

00:13:38: also eine Maschine sozusagen im MS jetzt drauf bringen da kann man dann kostengünstiger unterwegs sein Aber ich habe vor kurzem mal mit einem unserer Kunden gesprochen und der auch eben verschiedene Verwarstellen kennt.

00:13:50: Und er sagt einfach, der Vorteil den wir haben ist dass wir persönlich erreichbar sind.

00:13:55: kann man es so vielleicht sagen du hast eben gesagt von boutiken Wir sind mittelständisches Haus also einfach auf Augenhöhe und persönlich miteinander sprechen.

00:14:03: oder wie würdest du unsere stärken umschreiben?

00:14:05: Ja, also das ist absolut richtig.

00:14:07: Also zum einen was zuerst gesagt hast mit den Skaleneffektenheit.

00:14:10: ich glaube dass jetzt die ganz großen Adressen wenn man das halt irgendwie mit der Schifffahrt vergleicht eher so wie Tanker unterwegs sind und wir sehen uns dann doch schon eher ein bisschen als Speedboat aufgrund unserer Größe und für uns es eben auch möglich dass man halt eben links-und rechtses Weg ist halt meine Alternative findet und nicht einfach die Prozesse ganz klar durchgetaktet gehen muss die vorherrschen.

00:14:33: Aber was du eben angesprochen hattest, persönliche Erreichbarkeit.

00:14:36: Das ist für uns natürlich absolut wichtig und glaube ich auch einer unserer USPs.

00:14:40: Unser Frontpartner bekommen halt immer einen persönlichen Kundenbetreuer zur Seite gestellt, der letztendlich für alle Themen der zentrale Ansprechpartner ist.

00:14:49: Man kann sich das so vorstellen wie ein konstellierischem Hotel.

00:14:54: Der Kundenbetreuer, der weiß nicht immer sofort die passende Antwort.

00:14:58: Aber er weiß genau, wen er halt eben bei uns in der Bank ansprechen muss um halt eben die richtige Antwort zu bekommen.

00:15:04: und dann kommt halt eben relativ kurzfristig auf den Kunden dazu mit der Antwort, die halt eben erwartet wenn es sehr fachspezifische Themen sind holen wir auch mal den Spezialisten dann halt für das Gespräch halt eben mit dazu.

00:15:17: Und ja was Sicherheit bei uns hat auch noch eine Besonderheit ist agieren komplett aus Deutschland heraus.

00:15:25: Bei uns ist es halt nicht so, dass wir Callcenter in Indien oder eben in Polen haben sondern eigentlich kann man sagen das bei uns das Verwarschtengeschäft fast komplett zentral aus Hamburg heraus erfolgt.

00:15:39: Wir haben ein paar kleine Satelliten was die Kundbetreuung angeht zum Beispiel in Frankfurt und München aber sonst ist halt alles zentrall bei uns in Hamburg gebündelt.

00:15:51: Wenn wir auf weitere Alleinstellungsmerkmale bei uns bekommen, ist sicherlich unser Handel noch mit zu erwähnen.

00:15:58: Wir wollen wenn wir als Verwarstelle für einen Fonds auf der Financial Assets Seite agieren nicht nur die Verwahrung übernehmen sondern eigentlich auch immer unseren Handel mit ins Spiel bringen.

00:16:08: und ich glaube dass wir da halt auch für kleine und mittelgroßische Asset Manager wirklich Vorteile bieten können.

00:16:15: das kann zum Beispiel der Fall sein ein Asset Matcher eine größere Order zu platzieren hat in illiquiden Titeln.

00:16:24: Dann kann unser Handel da wertvolle Hinweise geben, wie man diese Orders markt schonen platziren kann um halt eben bessere Ausführungskurse zu erzielen auch wenn es um das Thema geht Risiken aus Portfolien heraus zu hetschen.

00:16:40: über Derivate stehen unsere Händler immer gerne als Ansprechpartner zur Verfügung und können vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch nochmal eine Alternative mit hervorbringen.

00:16:51: Und das Motto unserer Händler ist letztendlich... Talk to the Trader.

00:16:57: Und das ist halt auch wirklich ernst gemeint, unsere Händler suchen den Austausch mit den bei uns angebundenen Asset-Managern und da halten sich gerne über die Themen, die sie halt eben im Tagesgeschäft haben.

00:17:08: und vielleicht noch als eine Besonderheit, die auch bei uns sicherlich hervorzuheben ist, dass wir im Handel von acht bis zwanzig Uhr erreichbar sind.

00:17:18: Das ist oftmals beim Mitbewerber nicht der Fall.

00:17:21: wenn es eben nochmal wichtige Themen gibt Nach achtzehn Uhr im US-Geschäft halt eben anliegen, Orders zu platzieren sind unsere Händler da halt auch noch greifbar und können dann mit Rat und Tat zur Seite stehen.

00:17:37: Okay sehr schön also wirklich ein umfassendes Angebot und so was ist eben so beschrieben.

00:17:41: ihr seid die Schnittstelle auch und holt bei Bedarf Spezialisten mit rein.

00:17:46: das eine oder andere Mal darf ich euch ja auch unterstützen in der Anlageausschusssitzung beispielsweise wenn es um den großen Blick geht von Makroseite, das genieße ich auch immer sehr vor allen Dingen auch in den Austausch zu gehen und die Sicht eurer Kunden mitzunehmen auf dem Märkte.

00:18:01: Wir haben jetzt eben schon mal drüber gesprochen oder dort ist es schon erwähnt bei euch geht's um Financial Assets, anders ausgedrückt alles was liquide handelbar ist oder tagtäglich an der Börse gehandelt wird.

00:18:10: also naheliegende Dinge sind Aktienanleihen beispielsweise.

00:18:14: Ich weiß aber bei euch im Verwahrsstellen-Geschäft spielt auch das Thema Krypto eine Rolle.

00:18:21: Kannst du das nochmal ganz kurz umschreiben, wie wir da positioniert sind?

00:18:24: Ja, also das Thema Krypto spielt für uns natürlich auch eine Rolle.

00:18:28: Wir haben halt auch einen Kryptofon, den wir verwahren.

00:18:32: Wenn ein Fonditiator auf uns zukommt und eben ein Kryptophon auflegen möchte sind wir natürlich halt auch ansprechbar und stehen da gerne zur Verfügung Wobei man natürlich schon sagen muss dass die Nachfrage nach Kryptos in den oder nach vonstigen native Kryptose investieren in den letzten Monaten eher etwas nachgelassen hat.

00:18:51: Was er aber grundsätzlich sagen kann ist, dass wir neuen Trends und Themen immer sehr aufgeschlossen gegenüberstehen.

00:18:59: Wir verwahren zum Beispiel seit vielen Jahren mit dem Hansa Gold den ersten Goldfonds der bis zu dreißig Prozent seines Vermögens direkt in physischem Gold verwahrt.

00:19:10: auch bei dem Thema von Mikrofinanzkrediten waren wir mit dem Invest-in-Visions-Mikrofinansfond einer der Pioniere.

00:19:20: Ganz brandaktuell sind wir seit Anfang Mai auch Verbarstelle für ETFs mit dem Product Work Usage ETF.

00:19:29: Das ist eine Strategie, die von der Aramia Asset Management GmbH umgesetzt wird und von der Hans-Einwest administriert wird als KVG.

00:19:39: Verwahlen wir den ersten deutschen Fonds mit parallel existierenden Börsen gehandelten.

00:19:48: Okay, also wirklich ein umfassendes Angebot auch und das wiederum ist glaube ich dann eben auch.

00:19:52: Wir haben darüber gesprochen unterscheidungsmerkmal.

00:19:55: wir haben eben nicht eine rein standardisierte Produktpalette.

00:19:58: des gilt insgesamt ja für die Bank und so auch bei euch im Verwarstellengeschäft sondern wir sind da laufen offene Augen Auges mit offenen Ohren durch die Gegend und schauen einfach welche Bedürfnisse sie sind da und versuchen die noch zu realisieren für unsere Kunden.

00:20:12: Zu dem Thema oder in dem Kontext Vor kurzem in diesem Podcast gesprochen mit Michael Geke, Gründer der QuantMate GmbH und auch einer unserer Kunden oder eurer Kunden.

00:20:23: Der vor allen Dingen KI basierte Asset Management Strategien entwickelt.

00:20:28: das Stichwort künstliche Intelligenz ist ja an den Börsen so allgegenwärtig geworden in den letzten Monaten.

00:20:33: welche Rolle spielt KI heute?

00:20:36: Oder vielleicht auch perspektivisch in der Zukunft bei euch in eurem Business?

00:20:41: Also künstliche Intelligenz wird das Verwahrsständgeschäft in den nächsten Jahren deutlich verändern.

00:20:47: In den letzten Jahren gab es ja schon viele Pilotprojekte, die jetzt nach und nach in das Tagesgeschäft überführt werden.

00:20:54: Im Fokus stehen hier sicherlich die Themen Automatisierung, Skalierung und auch bessere Datenanalyse.

00:21:02: im operativen Tagesschäft können zum Beispiel durch KI Die Bearbeitungszeiten, die Fehlerkoten und auch operative Kosten gesenkt werden.

00:21:12: Wichtig muss man aber sagen bleibt es sicherlich dennoch dass man persönlichen Kontakt hält.

00:21:17: das Verwahrsstellengeschäft ist ja sehr komplex.

00:21:20: Wenn es zum Beispiel um die Auflage eines neuen Fonds geht, da reicht eine künstliche Intelligenz alleine nicht aus.

00:21:27: Und da ist das halt eben auch nach wie vor erforderlich dass man einen persönlichen Ansprechpartner hat und das wird auch zukünftig wichtig bleiben und auch ein Unterschied machen.

00:21:36: Da sehen wir uns gut aufgestellt.

00:21:39: Gut dann haben wir auch das Thema KI mit besprochen und den die Einwirkung oder die Auswirkungen auf euch im Verwarstellengeschäft.

00:21:47: ich glaube damit haben wir einen ganz guten Überblick gewonnen.

00:21:49: Ganz herzlichen Dank für deinen Input.

00:21:51: Schön, dass du da warst!

00:21:53: Ja vielen dank Carsten

00:21:55: und vielleicht können wir das Thema dann auch noch mal in einem der folgenden Podcasts wieder aufnehmen weil auch das glaube ich haben wir gut gehört.

00:22:03: eben es gibt auch hier immer wieder neue Entwicklungen sei es technologisch beispielsweise oder regulatorisch auf die wir dann entsprechend auch uns einstellen werden.

00:22:11: mir bleibt noch einen Fazit zu ziehen nach diesem Gespräch mit Gunnarike.

00:22:16: Und ich würde es mal so formulieren, das Thema Verwahrstellengeschäft ist und bleibt ein zukunftsfähiges Geschäftsfeld auch oder gerade für mittelständisch positionierte kleinere Anbieter wie es eben Donald Reuschel ist wenn man sich neuen Entwicklungen anpasst und vor allen Dingen auf die Kunden eingeht oder die Kunden versteht.

00:22:34: Ich bedanke mich bei Gunnar, das habe ich eben schon gerade gemacht.

00:22:38: Ich bedank mich auch bei Ihnen liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:22:40: Schön, dass Sie wieder dabei waren!

00:22:42: Und ich freue mich auf die Neuauflage unseres Podcasts in ungefähr zwei Wochen.

00:22:47: Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute, Ihr Carsten

00:22:49: Numm.

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